Das Social-Media-Glossar ist mein Versuch, Ihnen einen besseren Überblick über die digitale Welt zu verschaffen, in dem ich gängige und wichtige Begriffe rund um die sozialen Medien möglichst allgemein verständlich erkläre. Heute sind die Earned Media an der Reihe.

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In der Medienplanung unterscheidet man in die drei Medientypen Owned Media, Paid Media und Earned Media. Alle drei gab es natürlich auch schon vor dem Social Web, am meisten an Bedeutung gewonnen haben dürften damit jedoch die Earned Media. Dabei handelt es sich um alle Arten der Berichterstattung über eine Marke oder ein Unternehmen, die “verdient” sind. Redaktionelle Berichte in der Zeitung oder im Radio fallen ebenso darunter wie ein Post auf Facebook oder ein Blogbeitrag zum Thema.

Damit wird klar, dass die sozialen Medien auch für Kultureinrichtungen ein großes Potenzial bergen – “Word of Mouth”-Propaganda findet heute ein weit größeres Publikum und kann leicht viral werden, Kritik aber ebenso. Im Gegensatz zu den Paid Media kosten Earned Media nicht direkt Geld, im Unterschied zu den Owned Media muss man sie nicht selbst produzieren. Unterschätzen sollte man den Aufwand dahinter trotzdem nicht: Nur, wer einen guten Eindruck macht und auch in der Kommunikation mit Kunden und Meinungsträgern positiv abschneidet, hat mit guter Berichterstattung zu rechnen.