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Die deutschen Museen und das Social Web

museums(t)raum - Die deutschen Museen und das Social Web

Tweetup: Jules Verne, die Globalisierung und der Ursprung der Museen für Kommunikation

Im Jahr 1872 trafen drei Männer Entscheidungen, die ihr Leben und ein Stück weit die Welt verändern sollten: Am 28. März begann Jules Verne das Manuskript zu „In 80 Tagen um die Welt“. Am 24. August ordnete Heinrich von Stephan die Gründung des Reichspostmuseums an. Am 2. Oktober brach Phileas Fogg zu seiner Reise um die Welt auf. Diese drei Ereignisse gaben den Anstoß zur Ausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“, und von dort wird heute Abend getwittert.

"In 80 Dingen um die Welt" im Museum für Kommunikation Frankfurt

„In 80 Dingen um die Welt“ im Museum für Kommunikation Frankfurt

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Der vernetzte Besucher – Wie wird das Smartphone im Museum zur Bereicherung?

Vor einer Woche fand in Frankfurt die Tagung „Das Museum von Babel. Wissen und Wissensvermittlung in der digitalen Gesellschaft“ statt, und ich war mit einem Vortrag dabei. Da er vor Ort für hitzige Debatten sorgte, will ich das Thema gern hier noch einmal aufgreifen. Mein Titel war „Der vernetzte Besucher – Wie wird das Smartphone im Museum zur Bereicherung?“ Inspiriert wurde die Themenwahl durch meine regelmäßige Beobachtung, dass viele Museen, die man in sozialen Netzwerken anspricht, oft gar nicht, recht geringschätzig oder erst sehr viel später reagieren. Das ist schade, denn aus meiner Sicht verschwenden sie damit Chancen. (Es gibt aber auch eine steigende Zahl von Museen, die großartig reagieren!)

Der vernetzte Besucher

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Internationaler Museumstag 2.0 in Heusenstamm

Das Museum für Kommunikation Frankfurt befindet sich bekanntlich am Museumsufer, und der eine oder andere von euch wird es kennen. Was weniger bekannt ist, ist eine ausgelagerte Abteilung, die auf einem Industriegelände in Heusenstamm etwas ab vom Schuss und normalerweise auch nicht für Besucher zugänglich ist: die Sammlung. Auf 15.000 Quadratmetern befinden sich 375.000 Objekte, die (momentan) nicht ausgestellt werden können. Und da ich selbst seit einigen Jahren dort arbeite, kann ich euch besten Gewissens sagen: Es lohnt sich, den Weg anzutreten!

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Quo vadis, Deutscher Museumsbund?

Der Deutsche Museumsbund hat dem Social Web lange widerstanden. Jetzt scheint sich diese Haltung zu ändern: Bereits im letzten Jahr wurde das Projekt „Alle Welt im Museum“ mit einem Blog ausgestattet, und der Newsletter wurde ins Leben gerufen (okay, der gehört eigentlich ins Web 1.0 und wird andernorts schon wieder eingestellt, aber immerhin!). Dieses Jahr macht der Museumsbund einen großen Schritt nach vorn: Er engagierte die Kulturkonsorten, einen Zusammenschluss von Web 2.0-Spezialisten aus dem Münchner Raum, um die Social Media-Präsenzen des Internationalen Museumstags zu entwerfen und zu betreuen. Zusätzlich zur klassischen Homepage gibt es eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account und einen Auftritt bei Pinterest. In der ersten Ankündigung war schon vom ersten bundesweiten Tweetup die Rede. Man darf also gespannt sein!

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Warum ich lieber live twittere, als mir Notizen zu machen

Seit ich bei Twitter angemeldet bin, ist mein Notizbuch passé. Zumindest, wenn es um Konferenzen, Vorträge oder sonstige Live-Events geht, bei denen Twittern erlaubt oder geduldet ist. Schon seit Längerem ist mir bewusst, dass es dabei nicht nur um eine persönliche Vorliebe geht, sondern um einen Paradigmenwechsel. Angeregt durch ein Posting von Christian Gries auf Facebook, in dem er auf eine Studie aus den USA verlinkte, ist es jetzt endlich mal Thema hier.

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