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Die deutschen Museen und das Social Web

museums(t)raum - Die deutschen Museen und das Social Web

Das Deutsche Currywurst Museum: Hier geht’s um die Wurst

Im Juni war ich für zwei Tage nach Berlin eingeladen, um den Abschuss eines größeren Projekts zu feiern. Glücklicherweise hatte ich einige Stunden zur freien Verfügung, und die nutzte ich selbstredend, um Museen zu besuchen. Da die Zeit nicht für mehr als zwei reichte, erforderte die Auswahl harte Entscheidungen – und meine waren eindeutig geprägt von Twitter. Ich besuchte das DDR Museum und das Deutsche Currywurst Museum, auf die ich in erster Linie durch das Social Web aufmerksam geworden war. Heute nehme ich Sie daher mit auf einen Ausflug in die Geschichte einer deutschen Kultspeise.

Sehr einladend: Das Deutsche Currywurst Museum

Sehr einladend: Das Deutsche Currywurst Museum

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Tweetup: Jules Verne, die Globalisierung und der Ursprung der Museen für Kommunikation

Im Jahr 1872 trafen drei Männer Entscheidungen, die ihr Leben und ein Stück weit die Welt verändern sollten: Am 28. März begann Jules Verne das Manuskript zu „In 80 Tagen um die Welt“. Am 24. August ordnete Heinrich von Stephan die Gründung des Reichspostmuseums an. Am 2. Oktober brach Phileas Fogg zu seiner Reise um die Welt auf. Diese drei Ereignisse gaben den Anstoß zur Ausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“, und von dort wird heute Abend getwittert.

"In 80 Dingen um die Welt" im Museum für Kommunikation Frankfurt

„In 80 Dingen um die Welt“ im Museum für Kommunikation Frankfurt

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Interaktive Bücher über Gauguin

Vor einiger Zeit hatte ich das Vergnügen, in Basel die ersten interaktiven Bücher der Firma iart im Ausstellungseinsatz vorgeführt zu bekommen. Im interaktiven Buch verschmelzen die besten Eigenschaften mehrerer Medien: Die Haptik des Buchs erweckt das Vertrauen älterer Besucher, die Flexibilität von Touch-Steuerung und Projektion begeistert Jüngere und sorgt für eine große inhaltliche Bandbreite.

Ein interaktives Buch in der Fondation Beyeler

Ein interaktives Buch in der Fondation Beyeler

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Jules Verne und der erste Twitter-Guide der Welt

Der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) hat es sich zum Ziel gesetzt, mit der Tradition langweiliger Audio-Guides zu brechen und erprobt für seine aktuelle Ausstellung ein neues Format. Der Twitter-Guide, der nach eigenen Angaben weltweit der Erste sein soll, ist seit gestern verfügbar. Die Pressekonferenz musste ich leider verpassen, da ich gerade noch im Urlaub bin, aber ich war bei einem Teil der Entstehung dabei, und kann deshalb doch den einen oder anderen Einblick geben.

HMKV Workshop Twitterguide 10, Ausstellung _Das Mechanische Corps_, HMKV im Dortmunder U © Rebekka Zajonc

Workshop zum Twitter-Guide im Rahmen der Ausstellung „Das Mechanische Corps. Auf den Spuren von Jules Verne“, HMKV im Dortmunder U, 11.04-12.07.2015 @ HMKV

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„Belle Haleine“ im Museum Tinguely: Pheromone und ein einzigartiges #Raumgefühl bei der #bsgauguinreise15

Jedes Gebäude hinterlässt seinen ganz eigenen Eindruck beim Betrachter, und noch stärker bei denjenigen, die es betreten, in ihm Zeit verbringen, leben oder arbeiten. Mein bisher intensivstes und ungewöhnliches Raumgefühl hatte ich vor Kurzem im Museum Tinguely in Basel, das gerade die Ausstellung „Belle Haleine – Duft der Kunst“ zeigt – und am Valentinstag zur Pheromonparty einlud!

Foto: Tanja Neumann

Foto: Tanja Neumann

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Die Fondation Beyeler, Bloggerreisen und das Fotografieren im Museum (#kbreise14 und #bsgauguinreise15)

Es ist ein ewiger Kampf: Besucher, vor allem vernetzte Besucher, wollen im Museum fotografieren. Ob nun die Kunst im Mittelpunkt steht oder das Museumsselfie, eins ist sicher: In vielen Häusern gerät man in einen Konflikt mit dem Wachpersonal, denn dieses hat strikte Anweisung, das Fotografieren zu unterbinden. Schuld sind meist strittige Bildrechte, und selbst im Falle gemeinfreier Werke sind häufig die Leihgeber nicht damit einverstanden, dass Besucher ihre „Schätze“ abfotografieren möchten. Am Sonntag habe ich schon mal Positionen zu der Frage zusammengestellt, heute habe ich auch etwas dazu zu schreiben: Denn, wie das Beispiel der Fondation Beyeler zeigt, man kann hier durchaus Kompromisse finden!

Foto: Tanja Neumann

Foto: Tanja Neumann

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