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Die deutschen Museen und das Social Web

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Reaktionszeiten in Social Media: Wie schnell muss ein Museum reagieren?

Immer mal wieder ein heißes Thema: Wie schnell muss man eigentlich antworten, wenn sich auf den Social-Media-Kanälen etwas tut? Darf man keinen ruhigen Abend mehr haben, wenn man dort aktiv ist? Oder ist es eigentlich eine Unverschämtheit, wenn Fans und Follower sich außerhalb der Bürozeiten melden, und man sollte sie einfach ignorieren? Im Netz findet man alle Positionen, meiner Ansicht nach liegt die Wahrheit, wie so oft, in der Mitte.

Reaktionszeit Lebenszeit

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Jules Verne und der erste Twitter-Guide der Welt

Der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) hat es sich zum Ziel gesetzt, mit der Tradition langweiliger Audio-Guides zu brechen und erprobt für seine aktuelle Ausstellung ein neues Format. Der Twitter-Guide, der nach eigenen Angaben weltweit der Erste sein soll, ist seit gestern verfügbar. Die Pressekonferenz musste ich leider verpassen, da ich gerade noch im Urlaub bin, aber ich war bei einem Teil der Entstehung dabei, und kann deshalb doch den einen oder anderen Einblick geben.

HMKV Workshop Twitterguide 10, Ausstellung _Das Mechanische Corps_, HMKV im Dortmunder U © Rebekka Zajonc

Workshop zum Twitter-Guide im Rahmen der Ausstellung „Das Mechanische Corps. Auf den Spuren von Jules Verne“, HMKV im Dortmunder U, 11.04-12.07.2015 @ HMKV

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Bloggerreise Teil 1: Karlsruhe und die Staatliche Kunsthalle

Am vergangenen Wochenende war ich von der Kunsthalle Karlsruhe, Karlsruhe Tourismus und den Art & Design Museums Basel zu einer Bloggerreise eingeladen. Nun stecke ich in einem kleinen Dilemma, denn ich bin sowohl eine Bloggerin, die gern über Museen und Ausstellungen schreibt, als auch eine, die sich mit der Metaebene – in diesem Falle Museen und Blogger Relations – befasst. Wo also anfangen?

Fresko

Die Kunsthalle Karlsruhe sei als Gesamtkunstwerk erschaffen worden, erklärte uns Geschäftsführer Otmar Böhmer. Beim Anblick dieses Freskos glaubt man das sofort!

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Der vernetzte Besucher – Wie wird das Smartphone im Museum zur Bereicherung?

Vor einer Woche fand in Frankfurt die Tagung „Das Museum von Babel. Wissen und Wissensvermittlung in der digitalen Gesellschaft“ statt, und ich war mit einem Vortrag dabei. Da er vor Ort für hitzige Debatten sorgte, will ich das Thema gern hier noch einmal aufgreifen. Mein Titel war „Der vernetzte Besucher – Wie wird das Smartphone im Museum zur Bereicherung?“ Inspiriert wurde die Themenwahl durch meine regelmäßige Beobachtung, dass viele Museen, die man in sozialen Netzwerken anspricht, oft gar nicht, recht geringschätzig oder erst sehr viel später reagieren. Das ist schade, denn aus meiner Sicht verschwenden sie damit Chancen. (Es gibt aber auch eine steigende Zahl von Museen, die großartig reagieren!)

Der vernetzte Besucher

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Das Museum von Babel und der vernetzte Besucher

Nächste Woche findet die Konferenz „Das Museum von Babel. Wissen und Wissensvermittlung in der digitalen Gesellschaft“ statt, und ich bin mit einem Vortrag dabei. Die Konferenz hat es sich zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten digitaler Methoden, Hilfsmittel und Medien vorzustellen und kritisch zu hinterfragen.

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Pieter Brueghel the Elder (1526/1530–1569) [Public domain], via Wikimedia Commons, via Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum

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Meine Lieblings-Apps zur Bildbearbeitung

Heute feiert die Fotografie ihren 175. Geburtstag. Ein guter Anlass, sich einmal mit ihrer Rolle in unserer täglichen Social Media-Nutzung zu beschäftigen! Dabei geht es mir heute nicht um den Trend zum Selfie oder ähnliche kulturgeschichtliche Betrachtungen, sondern ganz praktisch um ein paar kleine Helferlein, mit denen man seine Bilder vor der Veröffentlichung schnell und wirksam aufpolieren kann. Schließlich will man nicht immer den Umweg über den PC nehmen!

Marksta

Bild 1: Vier Fotos, aufgenommen mit der iPhone-Kamera, zusammengesetzt mit Diptic, gefiltert mit Instagram und beschriftet mit Marksta.

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Der Deutsche Museumsbund macht Facebook …oder doch nicht?

Gut eine Woche ist es jetzt her, dass ich morgens beim ersten Facebook-Browsen des Tages auf einen Kommentar von Sebastian Hartmann stieß, der die Schließung der Fanseite des Deutschen Museumsbundes bedauerte. „Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser, der Vorstand und die Geschäftsstelle haben sich aus verschiedenen Gründen leider gegen die Fortführung einer eigenen Facebook-Seite entschieden, deshalb wird diese Seite in 14 Tage entfernt.“ Innerhalb kürzester Zeit folgten Wortmeldungen von etlichen meiner Facebook-Kontakten; es entbrannte eine lebhafte Diskussion.

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