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Die deutschen Museen und das Social Web

museums(t)raum - Die deutschen Museen und das Social Web

3 Gründe, warum Ihr Content für Ihre Zielgruppe nie relevant genug sein kann

Jeder, der sich an „dieses Internet“ heranwagt und versucht, seiner Botschaft Gehör zu verschaffen, steht vor einer Herausforderung: Wie wird man wahrgenommen? Die Antwort, die man am häufigsten hören wird und die Disziplinen wie Content Strategy und Content Marketing begründet, ist „Stellen Sie Inhalte bereit, die für Ihre Zielgruppe relevant sind.“ Warum das notwendig ist, und warum es manchmal so schwer ist, begründet John Lavine in drei Sätzen, die ich Ihnen nicht vorenthalten will.

John's 3 Truths

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Reaktionszeiten in Social Media: Wie schnell muss ein Museum reagieren?

Immer mal wieder ein heißes Thema: Wie schnell muss man eigentlich antworten, wenn sich auf den Social-Media-Kanälen etwas tut? Darf man keinen ruhigen Abend mehr haben, wenn man dort aktiv ist? Oder ist es eigentlich eine Unverschämtheit, wenn Fans und Follower sich außerhalb der Bürozeiten melden, und man sollte sie einfach ignorieren? Im Netz findet man alle Positionen, meiner Ansicht nach liegt die Wahrheit, wie so oft, in der Mitte.

Reaktionszeit Lebenszeit

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museums(t)raum jetzt auch als Podcast

Das Webinar für museum.de hat mich mal wieder daran erinnert, dass man sich mit seinen Inhalten nicht zu sehr auf ein einziges Medium beschränken sollte – und das tue ich eigentlich bisher. Wer nicht gerne liest, für den hatte ich bis jetzt wenig zu bieten. Da ich selbst aber immer öfter froh bin, wenn ich nicht so viel lesen muss, sondern mir manches auch anhören kann, habe ich mich zu einem Experiment entschlossen: Es gibt jetzt, begleitend zum Blog, auch einen museums(t)raum-Podcast!

Der neue Podcast auf bei Soundcloud

Der neue Podcast bei Soundcloud

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Das Städel lädt zum digitalen Flanieren – eine Preview

Am kommenden Sonntag, dem 15. März 2015, wird es exakt 200 Jahre her sein, dass Johann Friedrich Städel sein Testament verfasste und so den Grundstein für die Gründung des Städel legte. Das Museum feiert sein 200jähriges Jubiläum mit einem sehr abwechslungsreichen und spannenden Programm – am Sonntag auch mit einem Bürgerfest. Von 10 bis 20 Uhr wird der Eintritt frei sein, und dank der neuen Ausstellung zu Monet lohnt sich der Besuch gleich doppelt. Aber auch, wer nicht nach Frankfurt kommen kann, darf durch die Sammlung schlendern: Am Sonntag geht die Beta-Version der Digitalen Sammlung online. Ich durfte mich schon vorab dort umsehen. Begleiten Sie mich doch auf einem kleinen Rundgang!

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Startseite der Digitalen Sammlung. Screenshot: Tanja Neumann

 

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Die Fondation Beyeler, Bloggerreisen und das Fotografieren im Museum (#kbreise14 und #bsgauguinreise15)

Es ist ein ewiger Kampf: Besucher, vor allem vernetzte Besucher, wollen im Museum fotografieren. Ob nun die Kunst im Mittelpunkt steht oder das Museumsselfie, eins ist sicher: In vielen Häusern gerät man in einen Konflikt mit dem Wachpersonal, denn dieses hat strikte Anweisung, das Fotografieren zu unterbinden. Schuld sind meist strittige Bildrechte, und selbst im Falle gemeinfreier Werke sind häufig die Leihgeber nicht damit einverstanden, dass Besucher ihre „Schätze“ abfotografieren möchten. Am Sonntag habe ich schon mal Positionen zu der Frage zusammengestellt, heute habe ich auch etwas dazu zu schreiben: Denn, wie das Beispiel der Fondation Beyeler zeigt, man kann hier durchaus Kompromisse finden!

Foto: Tanja Neumann

Foto: Tanja Neumann

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Der vernetzte Besucher – Wie wird das Smartphone im Museum zur Bereicherung?

Vor einer Woche fand in Frankfurt die Tagung „Das Museum von Babel. Wissen und Wissensvermittlung in der digitalen Gesellschaft“ statt, und ich war mit einem Vortrag dabei. Da er vor Ort für hitzige Debatten sorgte, will ich das Thema gern hier noch einmal aufgreifen. Mein Titel war „Der vernetzte Besucher – Wie wird das Smartphone im Museum zur Bereicherung?“ Inspiriert wurde die Themenwahl durch meine regelmäßige Beobachtung, dass viele Museen, die man in sozialen Netzwerken anspricht, oft gar nicht, recht geringschätzig oder erst sehr viel später reagieren. Das ist schade, denn aus meiner Sicht verschwenden sie damit Chancen. (Es gibt aber auch eine steigende Zahl von Museen, die großartig reagieren!)

Der vernetzte Besucher

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Das Museum von Babel und der vernetzte Besucher

Nächste Woche findet die Konferenz „Das Museum von Babel. Wissen und Wissensvermittlung in der digitalen Gesellschaft“ statt, und ich bin mit einem Vortrag dabei. Die Konferenz hat es sich zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten digitaler Methoden, Hilfsmittel und Medien vorzustellen und kritisch zu hinterfragen.

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Pieter Brueghel the Elder (1526/1530–1569) [Public domain], via Wikimedia Commons, via Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum

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Dem Spaß auf der Spur

„Wir sind doch nicht zum Spaß hier!“, den Satz haben wir wohl alle schon öfter gehört. Mit Sicherheit in der Schule, in Besprechungen… und vielleicht auch beim Museumsbesuch. Obwohl man heute weiß, dass Spaß dem Lernen sehr zuträglich ist, scheint diese Trennung von Arbeit und Vergnügen mindestens sieben Leben zu haben. Und klar, es gibt nun mal auch Sachen, die einfach keinen Spaß machen. Oder doch?

Dem Spaß aufder Spur

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Social Media und die Silver Surfer

Immer wieder höre ich als Argument gegen den Einsatz von Social Media, damit erreiche man das Stammpublikum vieler Museen, nämlich ältere Menschen, nicht. Natürlich kann ich das nicht in jedem Fall beantworten – ob genau die Menschen, die regelmäßig die Angebote Ihres Hauses wahrnehmen, auf den einschlägigen Plattformen unterwegs sind, müssen Sie selbst recherchieren. Aber ich kann ein paar Zahlen liefern, um zu belegen, dass es gar nicht so unwahrscheinlich ist, wie Sie vielleicht denken.

Seniorbook

Screenshot von seniorbook.de , einem Netzwerk, dass insbesondere, aber nicht ausschließlich, Menschen ab 50 anspricht.

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